Richtig und Falsch

 

Die Begriffe 'Richtig' und 'Falsch' basieren auf einer Reihe von Regeln. Diese Regeln entwickeln sich aus Lehren, kulturellen Werten und politischen sowie religiösen Zweckmäßigkeiten.

 

Jede Entscheidung ist aus Sicht der Evolution göttlich, da man davon ausgeht, dass jeder Mensch göttlich ist. Das unterscheidet sich stark von der Ansicht der Kirche, die uns glauben lässt, dass wir alle Sünder und unwürdig sind.

 

Es ist Zeit, ein Wertesystem zu überwinden, das auf 'richtig', 'falsch' und 'urteilen' basiert. Wir sind bereit für ein Wertesystem der persönlichen Entwicklung, in dem es nicht 'entweder / oder' heißt, sondern 'sowohl / als auch'.

 

Unsere innere Einstellung zu den Dingen spiegelt sich in der äußeren Welt. Wie wir die äußere Welt bewerten, so werden auch wir von der äußeren Welt bewertet.

 

 

Wer bestimmt, was richtig oder falsch ist?

 

Religionen, Wissenschaft, Politik, Vorgesetzter, Ehemann, Ehefrau? Nein, wir selbst bestimmen es.

 

Setzen wir unsere Kräfte nur für das ein, was wir ändern können. Wenn wir uns in einer schwierigen Situation befinden, haben wir immer zwei Möglichkeiten: die Situation zu verändern - was nicht immer möglich ist - oder eine neue Sichtweise zu dieser Situation zu bekommen. Wenn wir uns beispielsweise über jemanden ärgern, so trifft das niemals denjenigen, über den wir uns ärgern, sondern wir schaden uns nur selbst.

 

Gestehen wir unseren Mitmenschen das Recht zu, nicht unbedingt so zu sein, wie wir es gerne hätten, sondern gestehen wir ihnen zu, so zu sein wie sie eben sind. Vergeuden wir nicht unsere Zeit mit Gedanken 'wie könnte ich die Welt verbessern', sondern überlegen wir uns, was wir für uns tun können, damit wir uns in dieser Welt glücklich und zufrieden fühlen.

 

Betrachten wir das Leben als Theaterspiel, wir sind die Schauspieler auf der großen Lebensbühne. Wir haben die Möglichkeit, uns eine Rolle auszusuchen, die für uns passt, in der wir authentisch sind. In dieser Rolle werden wir auch glücklich und erfolgreich sein. Sobald wir diese Rolle gefunden haben, wird sich alles um uns verändern. Dann sind wir 'wir selbst'.

 

 

Warum bin ich hier?

 

Ich bin hier, damit ich das, was ich nicht verstehe, verstehen lerne.

Ich bin hier, um Grenzen zu überschreiten und Neues zu erkunden.

Ich bin hier, damit ich mich selbst erkenne.

Ich bin hier, damit ich mein Leben so gestalte, dass es auch eine Bereicherung für andere ist.

Ich bin hier, um zu lieben.

 

 

Vergangenheitsbewältigung

 

Wir alle sind das Produkt unserer Vergangenheit, können aber jetzt die Auswirkungen der Vergangenheit ändern. Wir  gestalten durch 'neues Denken und Handeln' unsere Zukunft. In dem Augenblick, in dem wir uns von belastenden Teilen unserer Vergangenheit gedanklich und emotional lösen können, haben wir mehr Energie für das Jetzt und somit mehr Energie für die Zukunft.

Vergangenheitsbewältigung heißt nicht, dass ich mich dauernd mit der Vergangenheit beschäftige, sondern sie loslasse.

Vergangenheitsbewältigung heißt verzeihen können, aber auch Schuldgefühle abzulegen.

Vergangenheitsbewältigung hat mit Selbstbewusstsein und Selbstachtung zu tun: Wenn ich immer einen Schuldigen suche und mich selbst bemitleide, fehlt es mir an Selbstachtung und Selbstbewusstsein. Aber auch dann, wenn ich mich immer schuldig fühle, fehlt es mir an Selbstliebe und Selbstbewusstsein.

 

Vordenker und Menschen, die bestehende Systeme hinterfragen oder kritisieren, sind in der Vergangenheit niemals gut angekommen. Ob es Jesus war oder Paracelsus, Hippokrates, Kopernikus, Galileo, Hahnemann oder Semmelweis und viele andere. Aber alle waren Wegweiser für ein 'neues Denken' und für neue Erkenntnisse.

Das Neue / Außergewöhnliche wird erst einmal gerne bekämpft und lächerlich gemacht. Selbst Politiker fürchten oft das Neue. Sie geben sich zwar nach außen aufgeschlossen für neue Erkenntnisse, aber es sind ihnen doch die angepassten und bequemen Stimmenlieferanten lieber.

Das Gleiche passiert im Gesundheitswesen. Auch hier sind die 'friedlichen' Patienten der Ärzteschaft am liebsten. Jene, die brav ihre verschriebenen Medikamente schlucken, die sich auch brav an die Anweisungen halten und die sich nicht zu lange in der Ordination aufhalten und auch nicht zu viel hinterfragen. Viele Patienten denken noch immer: "Der Arzt hat ja Medizin studiert, der muss ja wissen, was mir gut tut". Und obwohl zu einem Symptom ein weiteres und noch eines dazu kommt, wird weiter fleißig geschluckt und geimpft.  

 

 

Wacht endlich auf!

 

Bekämpft nicht mehr Symptome und Schmerzen - erforscht euch selbst. Hinter jedem Symptom steckt eine Ursache.

 

Ursachen erkennen und auflösen - das gehört zum neuen Zeitalter.