Es ist nicht
Sache der Intuition, etwas zu beweisen. Die Intuition weiß, dass es so ist. Wenn
jemand Beweise haben will, dann ist es der Intellekt. Also ist es Sache
des Intellekts, zu beweisen.
(Martin Weber)
Da ich in den
letzten Jahren immer wieder in den Medien in Verbindung mit Spitzensportlern und
deren schneller Genesung erwähnt wurde, möchte ich heute einmal mit meinen
eigenen Worten über die Themen berichten, die mir am Herzen liegen. Seit vielen
Jahren beschäftige ich mich nun schon intensiv mit Energiearbeit,
mitenergetischer Heilung. Über Energiearbeit gibt es ja in der Zwischenzeit
auch schonunzählige Bücher – viele sogar von Medizinern verfasst. Diese Bücher
werden jedoch meist nur von Insidern gelesen. Deshalb möchte Ihnen heute ein
paar grundlegende Einblicke in Energiearbeit geben, über meine Erfahrungen mit
Energiearbeit berichten und Sie damit vielleicht zum Nachdenken anregen, aber
auch an Ihr logisches Denken appellieren.
Vor allem
möchte ich aufzeigen, dass es ergänzend zur Schulmedizin Behandlungsmethoden und
Möglichkeiten gibt, einen ausgewogenen körperlichen Zustand zu erreichen – ohne
Nebenwirkungen durch Medikamente, ohne aufwändige Therapien und
Untersuchungsmethoden und ohne Operationen und Operationsnarben, die wiederum zu
Störungen im Energiekörper führen. Und vor allem sollte man
die Selbstheilungskräfte des Körpers nicht unterschätzen!
Was ist Energiearbeit?
Energiearbeit
ist eine ganzheitliche Behandlungsform von Krankheitssymptomen, gleichgültig ob
es Verletzungen, akute oder chronische Krankheiten sind. Energiearbeit umfasst
den ganzen Körper, der eine Einheit ist, aber auch die emotionale, mentale, spirituelle
Verfassung des Menschen. Ich spreche von energetisch-geistigem spirituellem Heilen,
von energetischer Aktivierung.
Diese Art der
Behandlung ist keine 'Methode', denn eine Methode ist immer eine Begrenzung.
Sobald ich mich einer Methode unterwerfe, bin ich eingeschränkt und würde jeden
Menschen mit gleichen Symptomen auf die gleiche Art und Weise therapieren.
Da aber jeder Mensch für sich ein eigenständiges Wesen ist, kann man davon
ausgehen, dass jedes Krankheitsbild – obwohl äußerlich ähnlich – eine andere
Ursache hat.
Energetisches-geistiges-spirituelles
Heilen schöpft nicht aus einem erlernten, erworbenen Wissen, sondern aus einem
geistigen, intuitiven Wissen, aus einer Quelle, die jenseits unserer Ratio –
unseres Verstandes – liegt. Es ist das Urwissen, welches in jedem Menschen
vorhanden ist, jedoch verschüttet wurde. Durch das Öffnen des Herzens
öffnen sich neue Kanäle zu einem Wissen, das jenseits unserer Vorstellungskraft
liegt. Wissen, welches unbegrenzt ist und uns ermöglicht, neue Wege in
Wissenschaft, Technik aber auch in den Religionen zu gehen.
Keine Macht
der Welt kann Wissen zurückhalten, wenn der einzelne Mensch seine eigene Kraft
erkennt, ausstrahlt und dieser ohne Angst vertraut. Es ist der Beginn eines
neuen
Zeitalters.
Intuition - inneres Sehen, Hören, Wissen
Intuition ist
das kostbare Geschenk, die kluge Stimme, die uns sagt, was wir tun
sollen, welchen Weg wir einschlagen können und ob etwas nicht stimmt. Aber
leider hat man die meisten von uns dazu gebracht, ihre Intuition zu verachten.
Wir haben gelernt, das einzige Wissen, das etwas wert sei, stamme aus der
Außenwelt, sei durch unsere fünf Sinne zu erfahren. Schon in der Schule bringt
man uns bei, zu denken, nicht zu fühlen und nur das zu schätzen, was logisch
erscheint und mit Vernunft und Verstand verarbeitet werden kann. Auf unseren
Universitäten und in der Welt der Wissenschaft gelten nur wissenschaftlich
bewiesene Fakten. Alles bezieht sich auf die Materie. Intuition ist eine völlig
andere Art von Erkenntnis. Es ist die Wahrnehmung jenseits der körperlichen
Sinne, die uns Wissen anbietet, das wir für unser Überleben, unsere Kreativität
und Inspiration nutzen können. Es handelt sich nicht allein um einen
geistigen Prozess, sondern um einen, der Körper, Herz und Seele einbezieht. Die
Intuition hat Zugang zu einem viel größeren und tieferen Wissensreservoir. Sie
bedient sich der schöpferischen Kräfte des Universums, die in uns und um uns
existieren. Das heißt aber nicht, dass der maskuline, rationale Verstand
abzulehnen ist, sondern dass man ihn in enger Verbindung mit der Intuition
benutzen sollte. Der Verstand kann eingesetzt werden, um neugierig und ohne
Vorurteile Fragen zu stellen, die die Intuition aufgeworfen hat.
Denn auch
wissenschaftliche Beweise sagen im Grund nur etwas über den derzeitigen Stand
der Wissenschaft aus, dass es auf wissenschaftlicher Basis keine
anderen Erkenntnisse gibt oder wissenschaftlich überhaupt nicht erforscht wurde.
Was ist Energie?
Alles ist
Energie. Energie ist eine aktive und eine passive Kraft. Sie ist eine
aufbauende und eine zerstörerische Kraft. Sie ist stark und schwach. Aber sie
ist weder gut nochschlecht. So gibt es auch keine gute oder schlechte Energie –
wie oft behauptet wird. Es kommt darauf an, wie wir sie sehen. Nur durch unsere
Bewertung wird sie zu dem, was wir aus ihr machen. Die bekannteste Energie ist
die Herzenergie oder Liebesenergie. Es ist eine in sich selbst ruhende Kraft,
durch die der gesamte Kosmos belebt wird. Doch diese Energie können wir nur
spüren, wenn wir unser Herz öffnen. Diese Energie war immer schon da und wird
auch immer da sein.
Diese
Erkenntnis, dass alles Energie ist, zeigt einige Parallelen zum Gott-Glauben.
Auch die abrahamistischen Religionen wie Christentum, Judentum, Islam sprechen
von Gott, der immer schon war und immer sein wird. So nähert sich die Religion
der Quantenphysik.
Wie entstehen energetische Blockaden?
Wenn nun der
Fluss der Lebensenergie, der unseren Körper durchströmt und uns am Leben erhält,
unterbrochen ist, entstehen energetische Blockaden und damit Krankheitssymptome. Wodurch
wird dieser Fluss unterbrochen? Vor allem durch die verschiedenen Formen
der Angst, wie Angst vor Krankheit, Angst vor Strafe, Angst vor Versagen, Angst
vor Verlust, diese Liste lässt sich unendlich fortsetzen. Ein weiterer wichtiger
Faktor ist unser Glauben, gesellschaftliche Vorgaben erfüllen zu müssen. Der
dritte Punkt sind scheinbaräußere Einwirkungen wie Verletzungen, Ansteckungen,
Unfälle, unser Umfeld wie Haus /Wohnung und unsere Beziehungen. Auch unser
Immunsystem reagiert sehr empfindlich auf Energieblockaden - die Selbstheilung
wird unterbrochen.
Wie geschieht 'energetische Aktivierung'?
Durch
intuitives Sehen und Spüren stelle ich einen Energie-Zustand fest. Meine
Händewirken wie Sensoren und zeigen mir punktgenau, wo der Energiefluss im
Körper unterbrochen ist. Für reine Kopfmenschen vielleicht nicht begreifbar. Ich
stelle keine Diagnosen im herkömmlichen Sinn, ich stelle Energiemangel oder
Energiestau fest und bringe die Energie wieder zum Fließen.
Um aber von
Heilung zu sprechen müsste ich noch weiter ausholen, da sich Heilung nicht nur
auf den physischen Körper beschränkt, sondern Heilung auf verschiedenen
Ebenen passiert. Emotionen, Gedanken, erworbene und vererbte Muster und
spirituelle Einstellungen haben ebenso Auswirkungen auf das Heilwerden. Heute
möchte ich mich jedoch nur auf die 'Einheit des Körpers' beschränken.
In meinen
Vorträgen stelle ich immer wieder fest, dass viele Menschen mit dem
Begriff 'Einheit des Körpers' wenig anzufangen wissen.
Was ist die Einheit des Körpers?
Unter Einheit
versteht man, dass jedes Organ mit jedem Organ, mit jedem Muskel, jeder Sehne,
jedem Knochen usw. verbunden ist, das heißt, alles ist mit allem verbunden.
Um nur ein Beispiel zu nennen: Knieschmerzen treten oft durch energetische Blockaden
eines Organs, z.B. Leber, Niere, Milz usw. auf. Ist diese energetische Blockade
gelöst, sind auch die Schmerzen oft spontan weg. Ich kenne keine
schulmedizinische Behandlungsmethode, die im Stande ist, durch Operation,
Injektion, Tabletten einen Menschen in einen energetisch
ausgewogenen Körperzustand zu bringen. Alle diese Behandlungsformen haben
Nebenwirkungen, schaffen Ungleichgewicht und bringen lediglich Symptome zum
Schweigen. Jede einseitige Behandlungsform schafft neue Symptome, die oft erst
nach Jahren auftreten, dann aber nicht mehr mit dem geschaffenen Ungleichgewicht
in Zusammenhang gebracht werden. So reiht sich ein Symptom an das andere – erst
die Schulter, dann das Knie, die Bandscheiben, Galle, Blutdruck usw. So kann man
sich erklären, dass es Menschen gibt, die auf ärztliche Anweisung zehn oder
fünfzehn verschiedene Medikamente einnehmen.
Ich frage
mich, wie lange wird noch an den einzelnen Symptomen herumgedoktert? Wann setzt
sich endlich die Erkenntnis durch, dass der Mensch eine Einheit ist, jeder
für sich und doch Teil eines Ganzen, eingebunden in den Kosmos. So gesehen will
energetisches Heilen nicht Symptome verdrängen, sondern dem Kranken, Verletzten
helfen, die eigene Körperenergie zu aktivieren, damit sich die Natur der
Selbstheilung durchsetzt.
Um Heilung zu
erlangen, müssten Menschen oft sich selbst und ihre Einstellung zum Leben
verändern. Aber genau das ist oft schwierig und hat zur Folge, dass Menschen
sich lieber mit Symptomen herumplagen, anstatt sich selbst zu verändern. So ist
es nichtverwunderlich, dass sich auch die Medizin darauf spezialisiert,
Symptome zum Schweigen zu bringen, weil nur genau das gewünscht wird.
Wissenschaftliche Beweise?
In den Medien
wird zwar immer häufiger über erfolgreiche Energiearbeit bei Sportverletzungen
berichtet – aber immer mit dem Zusatz, dass es dafür ja keine wissenschaftlichen
Beweise gibt. Oder das Ganze wird im Bereich der Esoterik angesiedelt.
Aber beginnt
'Neues Denken' nicht immer damit, dass es zwar verblüffende Ergebnisse, aber
noch keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt? Ist es nicht gerade das Neue,
das Unbekannte, das uns zu neuen Ufern aufbrechen lässt? Ist es nicht ein
wesentlicher Teil der Wissenschaft, dass man Unwissen eingesteht und sich sogar
darüber freut, weil Unwissen eine Herausforderung darstellt und Anlass zu
weiterer Forschung gibt. Hat es nicht auch einmal geheißen, die Erde wäre eine
Scheibe? Soviel zur Wissenschaft.
Für vieles
gibt es wissenschaftliche Beweise. Medikamente sind wissenschaftlich
getestet und versprechen Heilung. Aber jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf
krankmachende Reize, aber auch auf therapeutische Behandlungen, auf Medikamente.
Das heißt, es gibt unterschiedliche Neben- und Wechselwirkungen. Aber können
diese bei Tests berücksichtigt werden? Nein - die wissenschaftlichen Beweise zu
den Wechselwirkungen bei Einnahme von mehreren Medikamenten fehlen. Die kann es
auch nicht geben, da wir Menschen alle unterschiedliche Voraussetzungen haben
und unterschiedlich reagieren. Alle Ärzte wissen das….
So verschieden
wie wir Menschen sind, wirken auch die Medikamente und sind auch
die Nebenwirkungen. Der Körper wird massiv gestört. Die Schlussfolgerung daraus
ist eigentlich logisch: Auf diese Art entstehen viele Pflegefälle.
Pflegenotstand?
Wenn in den
Medien derzeit über den Pflegenotstand diskutiert wird, so wird immer wieder
angenommen, dass eine Verdoppelung der Pflegefälle bis 2020 zu erwarten ist und
eine Verdreifachung bis 2050 – mit den zu erwartenden hohen Kosten.
Diese Aussage stellt anscheinend niemand in Frage. Bei den
Systemverantwortlichen geht es immer nur darum, wie das zu finanzieren sein
wird. Abgesehen davon, dass das Wort 'Prävention' selten erwähnt wird, basiert
diese Hochrechnung der Pflegefälle auf unserem jetzigen Wissensstand und unserem
jetzigen Bewusstseinsstand und der Annahme, dass sich weder der Mensch als
Individuum noch die Medizin weiterentwickelt. Und was ist mit unserem
vorzüglichen Gesundheitssystem, das immer wieder so gelobt wird? Mit
diesem vorzüglichen Gesundheitssystem sollte es doch möglich sein, die
Pflegefälle auf ein Minimum zu reduzieren. Soviel zum Thema
"Zukunftsszenarien". Es wird offensichtlich nicht daran glaubt, dass
es Möglichkeiten gibt, gesund und vital alt zu werden. Aber genau das ist der
Punkt, wenn immer gleich gedacht und gehandelt wird, gibt es keinen Fortschritt.
Menschen mit
Medikamenten voll zu stopfen ist nichts Neues. Dass sie sehr oft
durch Übermedikation zu Pflegefällen werden, ist auch nichts Neues. Neues Denken
heißt, Neues in Betracht zu ziehen. Wie ich aus Erfahrung weiß, bietet sich dazu
als Ergänzung die Energiearbeit an!
Gibt es Wunder?
Nein. Wenn ich
diese Frage aber doch mit JA beantworte, dann meine ich, die ganze Schöpfung ist
ein einziges Wunder.
Für die
meisten Menschen ist alles ein Wunder, das sie sich mit herkömmlichem
Denken nicht erklären können. Wenn etwas nicht erklärbar oder begreifbar ist,
wird es abgelehnt. Erst wenn etwas immer öfters passiert und man nicht mehr
darüber hinwegsehen kann, wird es langsam akzeptiert. Oder wenn es der
Wissenschaft gelingt, einen Beweis dafür zu finden.
Hätten sich
die Menschen vor 200 Jahren vorstellen können, dass es Flugzeuge gibt? Oder dass
es möglich ist, über riesige Distanzen drahtlos zu telefonieren? Genauso ist
es für viele nicht nachvollziehbar, dass es Spontanheilungen gibt, dass Knochen,
Bänder, Sehnen innerhalb kürzester Zeit wieder zusammenwachsen, dass Tumore sich
von selbst auflösen. Aber all dies geschieht, seit es Menschen gibt. Unabhängig,
welchem Kulturkreis oder welcher Religion jemand angehört. Für mich ist es nach
meiner langjährigen Erfahrung nicht mehr nachvollziehbar, dass Sportler noch
immer fünf bis sechs Monate nach einem gerissenen Kreuzband oder
nach Knochenbrüchen ausfallen. Ich habe oft genug erlebt, dass Sportler gerade
nach diesen Verletzungen innerhalb kürzester Zeit wieder einsatzfähig sind –
ohne chirurgischen Eingriff.
Gibt es
Menschen, die besondere Fähigkeiten haben, andere Menschen bei
ihrer Selbstheilung zu unterstützen?
Ja, so wie es
in allen Berufen, in Kunst, in Sport usw. Spezialisten gibt, so gibt es
auch begnadete Heiler.
Zum Beispiel
kann jeder, der körperlich dazu in der Lage ist, Schifahren lernen. Aber nicht
jeder kann im Weltcup mitfahren. So ist es auch bei anderen Berufen. Nicht
jeder, der vorgibt, ein Spezialist zu sein, ist einer. Was letztendlich zählt
sind die Ergebnisse! Versuchen wir, jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit zu
sehen, ohne ihn zu bewerten. Jemand anderen schlecht zu machen dient ja meist
nur dazu, das eigene Ego aufzupolieren. Denn alles, was wir bewerten, zeigt uns
doch nur unsere eigenen Schwächen auf.
Unter 'nicht
bewerten' verstehe ich, dass nicht ich entscheide, ob etwas gut oder
schlecht ist, ob etwas falsch oder richtig ist. Ich überlasse jedem Einzelnen
die Entscheidung. Dieser innere Frieden, den wir durch Wertungsfreiheit
erreichen, ist auch der Grundpfeiler für den äußeren Frieden. Wahrer Frieden,
den sich die meisten wünschen, kommt nicht durch Kampf, Gewalt und Bekämpfen,
sondern er entsteht in uns! So ist auch das Bekämpfen von Krankheiten oder von
Andersdenkenden nicht zielführend. Das Ziel ist das Erkennen und Auflösen von
Ursachen.
Diese
Geisteshaltung ist bestrebt, niemanden zu missionieren oder zu
beeinflussen, sondern aufzuzeigen, dass neues Denken dazu führt, neue
Möglichkeiten zu erkennen und dadurch auch ein neues Bewusstsein entstehen zu
lassen, das nichts und niemanden ausgrenzt, sondern die Verbindung sucht, die
nicht nur im Gesundheitswesen, sondern auch in der Politik, Religion,
Wissenschaft so wichtig wäre.
Es wird viel
zu wenig darauf hingewiesen, dass der Körper ein lebendiger Organismus ist, der
andere Eigenschaften hat als eine Maschine. Der Körper kann sich
selbst regenerieren, selbst heilen – was bei einer Maschine nicht der Fall ist.
Dieses
mechanistische und materialistische Gedankengut hat sich in der Medizin und
in den Köpfen der Menschen festgesetzt. Doch die Zeit ist reif für ein
ganzheitliches Konzept, das die Lebensenergie mit einbezieht.